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Ästhetik

„Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen“, sagte schon der berühmte Kabarettist Werner Finck. Um diesem Lächeln auch eine harmonische Ausstrahlung zu verleihen gibt es verschiedenste Möglichkeiten in der Zahnheilkunde.

Bleichen:

Beim sogenannten Bleaching bieten wir verschiedene Möglichkeiten an:
Homebleaching: Für diese Technik nehmen wir einen Abdruck der Zähne und stellen Schienen her. Die Schiene wird mit einem peroxidhältigen Gel gefüllt. Die Schienen werden zweimal am Tag getragen und führen in zwei Wochen zu deutlich helleren Zähnen.
In-Office-bleaching: Diese Technik findet in der Ordination statt. Der Bleichvorgang dauert eine Stunde und ist sehr effektiv. Es handelt sich um ein Bleaching mit Plasmalicht und einem von dem Behandler/der Behandlerin aufgetragenen Gel.
Walking-Bleach-Technik: Wurzelbehandelte Zähne weisen oft Verfärbungen auf. Soll nur dieser Zahn aufgehellt werden, wird der Zahn eröffnet und mit einem peroxidhaltigen Gel aufgefüllt. Der Zahn wird nun von Innen heraus aufgehellt. Wenige Tage später wird das Ergebnis kontrolliert. Ist die gewünschte Helligkeit noch nicht erreicht, wird der Vorgang wiederholt.
Grundsätzlich muss beim Bleichen darauf hingewiesen werden, dass es zu leichten Schmerzen und Sensibilitäten kommen kann. Obwohl viele Studien gezeigt haben, dass es sich um unbedenkliche Verfahren handelt, kann die Zahnhartsubstanz aufgeraut werden.

Veneers:

Dabei handelt es sich um Keramik- oder Kunststoffschalen die auf den Zahn aufgeklebt werden. Veneers werden im Frontzahnbereich für ästhetische Korrekturen verwendet, aber auch um funktionelle Verbesserung durchzuführen. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erreichen muss der Zahn oftmals ca. 0,5 mm beschliffen werden. In vielen Fällen ist aber die Reduktion der Zahnhartsubstanz nicht notwendig.
Besonders häufig werden Veneers bei leichten Zahnfehlstellungen oder Verfärbungen eingesetzt.

Kronen:

Ist ein Zahn tief kariös zerstört oder abgebrochen, ist die Krone der letzte Ausweg um einen Zahn dauerhaft zu erhalten. Auch in diesem Fall gibt es verschiedenste Materialien.
Besonders bewährt hat sich die VMK (Verblend-Metall-Keramik). Es handelt sich um eine Metallkrone auf die Keramik aufgebrannt wird. Diese kann auch bei sehr tief unter dem Zahnfleisch präparierten Zähnen zementiert werden.
Diesen gegenüber stehen die Vollkeramikkronen. Vor allem im ästhetischen Bereich ist den neuesten Keramiken der Vorzug zu geben. Die Indikation ist aber aufgrund der Materialeigenschaften eingeschränkt.

Zahnfarbene Füllungen:

Wie bereits in der Rubrik Füllungen erwähnt, sind zahnfarbene Kunststofffüllungen schon seit vielen Jahren im Frontbereich in Verwendung. Aber erst in der kürzeren Vergangenheit haben sich diese auch im Seitzahnbereich etabliert. Die Verarbeitungsmöglichkeiten des Komposits sind aufgrund der Materialeigenschaften eingeschränkt. Trotzdem handelt es sich um ein sehr gutes, stabiles und vor allem ästhetisches Füllungsmaterial.

Zahnschmuck:

„Mode ist auch immer ein Statement“, Patricia Riekel, 1949
Dieses Statement soll Zahnschmuck mit einem Funkeln im Lächeln unterstreichen. Die kleinen Glaskristalle oder Goldschmuck werden auf den Zahn in gewünschter Position aufgeklebt. Dabei wird der Zahn nicht beschädigt und der Zahnschmuck kann jederzeit wieder abgenommen werden.