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Leistungsspektrum

  • Prothetik

    Bei der zahnärztlichen Prothetik geht es um die funktionelle Rehabilitation im Mund. Letzen Endes aber auch ganz essentiell um Ästhetik und um Lebensqualität. Verloren gegangene Zähne können durch verschiedenste Möglichkeiten ersetzt werden. Bedarf es nur eines Ersatzes weniger Zähne, kann mit einer abnehmbaren Teilprothese oder einer fest zementierten Brücke geholfen werden. Vor allem bei Teilprothesen können die Techniken zur Herstellung der Versorgung sehr in ihrem Aufwand variieren und letzten Endes zu Unterschieden hinsichtlich ihrer Qualität führen. Dies kann mit dem Behandler/der Behandlerin besprochen werden.
    Kommt es zu einem gänzlichen Zahnverlust ist eine Totalprothese indiziert. Auch in diesem Fall wird größter Wert auf Ästhetik und Funktionalität gelegt. Die Verbesserung des Lebenskomforts durch eine gut passende Prothese ist nicht zu unterschätzen.
    Die geeignetste Methode des Zahnersatzes kann nur nach einer genauen Diagnostik und einem Beratungsgespräch gewählt werden.
  • Ästhetik

    „Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen“, sagte schon der berühmte Kabarettist Werner Finck. Um diesem Lächeln auch eine harmonische Ausstrahlung zu verleihen gibt es verschiedenste Möglichkeiten in der Zahnheilkunde.

    Bleichen:

    Beim sogenannten Bleaching bieten wir verschiedene Möglichkeiten an:
    Homebleaching: Für diese Technik nehmen wir einen Abdruck der Zähne und stellen Schienen her. Die Schiene wird mit einem peroxidhältigen Gel gefüllt. Die Schienen werden zweimal am Tag getragen und führen in zwei Wochen zu deutlich helleren Zähnen.
    In-Office-bleaching: Diese Technik findet in der Ordination statt. Der Bleichvorgang dauert eine Stunde und ist sehr effektiv. Es handelt sich um ein Bleaching mit Plasmalicht und einem von dem Behandler/der Behandlerin aufgetragenen Gel.
    Walking-Bleach-Technik: Wurzelbehandelte Zähne weisen oft Verfärbungen auf. Soll nur dieser Zahn aufgehellt werden, wird der Zahn eröffnet und mit einem peroxidhaltigen Gel aufgefüllt. Der Zahn wird nun von Innen heraus aufgehellt. Wenige Tage später wird das Ergebnis kontrolliert. Ist die gewünschte Helligkeit noch nicht erreicht, wird der Vorgang wiederholt.
    Grundsätzlich muss beim Bleichen darauf hingewiesen werden, dass es zu leichten Schmerzen und Sensibilitäten kommen kann. Obwohl viele Studien gezeigt haben, dass es sich um unbedenkliche Verfahren handelt, kann die Zahnhartsubstanz aufgeraut werden.

    Veneers:

    Dabei handelt es sich um Keramik- oder Kunststoffschalen die auf den Zahn aufgeklebt werden. Veneers werden im Frontzahnbereich für ästhetische Korrekturen verwendet, aber auch um funktionelle Verbesserung durchzuführen. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erreichen muss der Zahn oftmals ca. 0,5 mm beschliffen werden. In vielen Fällen ist aber die Reduktion der Zahnhartsubstanz nicht notwendig.
    Besonders häufig werden Veneers bei leichten Zahnfehlstellungen oder Verfärbungen eingesetzt.

    Kronen:

    Ist ein Zahn tief kariös zerstört oder abgebrochen, ist die Krone der letzte Ausweg um einen Zahn dauerhaft zu erhalten. Auch in diesem Fall gibt es verschiedenste Materialien.
    Besonders bewährt hat sich die VMK (Verblend-Metall-Keramik). Es handelt sich um eine Metallkrone auf die Keramik aufgebrannt wird. Diese kann auch bei sehr tief unter dem Zahnfleisch präparierten Zähnen zementiert werden.
    Diesen gegenüber stehen die Vollkeramikkronen. Vor allem im ästhetischen Bereich ist den neuesten Keramiken der Vorzug zu geben. Die Indikation ist aber aufgrund der Materialeigenschaften eingeschränkt.

    Zahnfarbene Füllungen:

    Wie bereits in der Rubrik Füllungen erwähnt, sind zahnfarbene Kunststofffüllungen schon seit vielen Jahren im Frontbereich in Verwendung. Aber erst in der kürzeren Vergangenheit haben sich diese auch im Seitzahnbereich etabliert. Die Verarbeitungsmöglichkeiten des Komposits sind aufgrund der Materialeigenschaften eingeschränkt. Trotzdem handelt es sich um ein sehr gutes, stabiles und vor allem ästhetisches Füllungsmaterial.

    Zahnschmuck:

    „Mode ist auch immer ein Statement“, Patricia Riekel, 1949
    Dieses Statement soll Zahnschmuck mit einem Funkeln im Lächeln unterstreichen. Die kleinen Glaskristalle oder Goldschmuck werden auf den Zahn in gewünschter Position aufgeklebt. Dabei wird der Zahn nicht beschädigt und der Zahnschmuck kann jederzeit wieder abgenommen werden.
  • Parodontologie

    Parodontitis ist eine langsam voranschreitende bakterielle Infektionserkrankung des Zahnhalteapparats. Diese Infektion führt zu einer Entzündung und zur Ausbildung von Taschen. In weiterer Folge kommt es durch den Knochenabbau zum Zahnverlust. Einige Ursachen sind Plaque, Stress, Rauchen, unausgewogenen Ernährung, Medikamente und allgemeine Erkrankungen wie Diabetes. Die Symptome sind sehr unterschiedlich. Zum einen kommt es oft zu Zahnfleischbluten, schlechtem Geschmack und Zahnfleischschwund. Zum anderen auch zur Ausbildung einer Fistel oder dem Zahnverlust.
    Bei der Parodontitistherapie wird die Entzündung durch Reinigung der Taschen eliminiert. Besonders wichtig ist aber die Zusammenarbeit von Patient/Patientin und dem Behandler/der Behandlerin. Nur wenn der Patient/die Patientin zu Hause die Putzinstruktionen befolgt und zu einer Verminderung des Plaques beiträgt, ist ein Therapieerfolg möglich.
    Darum erfolgt vor der Parodontitistherapie immer ein Aufklärungsgespräch mit Putzinstruktionen, damit es vor der eigentlichen Therapie schon zum abklingen der akuten Symptome kommt.
  • Mundhygiene

    Zahnstein und Verfärbungen können sich im Laufe der Zeit an den Zähnen anlagern. Vor allem Zahnstein kann zu Entzündungen des Zahnfleisches und in weiterer Folge zu Parodontitis führen. Daher ist eine Mundhygienesitzung bei einer unserer ausgebildeten Prophylaxe-Assistentinnen zu empfehlen.
  • Füllungen

    Die Krankenkassen sehen für den Seitzahnbereich Amalgamfüllungen vor. Doch der Bedarf nach Alternativen zu diesem bewährten aber umstrittenen Füllungsmaterial wird immer größer.

    Kompositfüllungen:

    Bei Komposit handelt es sich um ein lichthärtendes, zahnfarbenes Füllungsmaterial. Es wird direkt im Mund modelliert und ausgehärtet. Im sichtbaren Frontzahnbereich wird Komposit schon seit vielen Jahren angewandt. Die Indikationen im Seitzahnbereich sind allerdings beschränkt.

    Inlays:

    Ist der Verlust der Zahnhartsubstanz zu groß, oder wird eine hochwertige Versorgung gewünscht, ist ein Inlay die Therapie der Wahl. Hierbei wird der Zahn entsprechend der Ausdehnung des Defekts präpariert. Daraufhin wird der Zahn abgeformt. Auf das erstellte Gipsmodell modelliert der Zahntechniker das Inlay. Dieses wird in weiterer Folge in den Zahn geklebt oder zementiert. Die Vorteile von Inlays sind perfekter Randschluss, gute Ästhetik, genaue Kontaktpunktgestaltung und Modellierung der Kaufläche. Zusätzlich sind die Materialen sehr gut biokompatibel. Je nach Material sind auch Grenzen gesetzt. Bei Keramikinlays kann es zu Brüchen oder Randspalten kommen. Goldinlays sind oft aus ästhetischen Gründen nicht gewünscht.
  • Mini-Dental Implantate

    „Die Prothese hält nicht“, ist ein Satz den wir oft im täglichen Umgang mit unseren Patienten hören. Auch hier freuen wir uns eine Lösung anbieten zu können. Seit der Entwicklung der Mini-Dental Implantate können Prothesen im Mund fixiert werden. Kleinste Schrauben aus Titan werden in den Kieferknochen implantiert. Der Abschnitt der in die Mundhöhle ragt trägt eine Kugel. Diese ist die Verankerungseinheit auf der die Prothese befestigt wird. Die Prothese kann zur Reinigung jederzeit abgenommen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie nicht neu angefertigt werden muss. Das Gegenstück zu den Kugelköpfen kann in die bereits vorhandene Prothese eingearbeitet werden. Einzig das Knochenangebot, sprich die Höhe des Kieferknochens und wenige allgemeinmedizinische Erkrankungen beschränken die Indikation für Mini-Dental-Implantate.
  • Kinder

    Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Vor allem die Behandlung von jüngeren Kindern in der Milch- und Wechselgebissphase unterscheidet sich grundlegend von der Erwachsenenbehandlung. Deshalb steht bei den Jüngsten das Vorbeugen von Karies und regelmäßige Kontrollen im Vordergrund. Der Zahnerhalt ist für die Entwicklung der Kiefer von entscheidender Bedeutung. Aber auch die Sprachentwicklung wird von den Frontzähnen maßgeblich beeinflusst. Zusätzlich beugt ein gesundes Gebiss vielen anderen allgemeinen Erkrankungen vor.
    In diesem Sinne ist es wichtig die Kinder schon sehr früh im Alter von 3 Jahren bei der Behandlung der Eltern mit zu nehmen. Ein positives Erlebnis beim Zahnarzt mindert die Angst vor späteren Kontrollen.
    Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass auch die Eltern zu Hause den Besuch positiv beeinflussen können. Sätze wie: „Es tut eh nicht weh“, sollten unbedingt vermieden werden. Das Kind hört nur „weh“ und möchte nicht mehr mitkommen. Auch Ausdrücke wie „Bohrer“ und „Spritze“ gibt es in unserer Ordination nicht. Wir sprechen von „den Zahn bürsten“ und „Zahnschlafmarmelade“ oder „Glitzerperlen die den Zahn schlafen legen“ bevorzugt mit einem „Zwergenzielfernrohr neben dem Zahn aufgetropft“. Der Begriff „Schmerz“ wird durch „Kitzeln“ ersetzt.
    Wenn Eltern und Zahnarzt/Zahnärztin dahingehend zusammenarbeiten kann die Behandlung bei dem Kind zu einem Erfolgserlebnis führen und bei Eltern und Kind viele Nerven und Tränen sparen.
    Ein ganz besonderes Anliegen ist weiters die Prophylaxe bei Kindern. Die Zähne müssen ab dem ersten Milchzahn zweimal täglich gründlich geputzt werden. Bis zum Alter von 3 Jahren ist ein erbsengroßes Stück Zahnpasta, ab dem 4. Jahr zwei erbsengroße Stücke zu verwenden. Ab 6 Jahren könne normale „Erwachsenenzahnpasten“ verwendet werden.
    Doch am wichtigsten ist, dass die Eltern bis zum 6. Lebensjahr die Zähne ihrer Kinder nachreinigen! Erst wenn die Kinder motorisch in der Lage sind zu schreiben, können sie selbst richtig Zähneputzen. Trotzdem empfiehlt es sich nach zu kontrollieren ob auch wirklich ordentlich geputzt wurde.